Social Media

Parasoziale Beziehungen: Wie digitale Nähe das Konsumverhalten beeinflusst

Influencer erzählen aus dem Alltag, sprechen direkt in die Kamera und reagieren gelegentlich auf Kommentare. Daraus kann bei Jugendlichen das Gefühl entstehen, eine vertraute Person vor sich zu haben. Psychologisch handelt es sich um eine parasoziale Beziehung: eine emotionale Bindung, die überwiegend in eine Richtung verläuft. Solche Bindungen sind zunächst normal und können Orientierung, Trost oder Zugehörigkeit vermitteln. Problematisch werden sie, wenn inszenierte Vorbilder das Selbstbild beherrschen, Kaufdruck erzeugen oder reale Beziehungen verdrängen. Eltern können gegensteuern, ohne Interessen abzuwerten oder soziale Medien pauschal zu verbieten.

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Entspannung für müde Augen: Wohltuende Pausen bei langer Bildschirmarbeit

Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern. Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.

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Lockere Wissenschaftsvideos steigern laut Studie das Interesse an Forschungsthemen

Besonders humorvolle Wissenschaftsvideos fesseln viele Menschen – allerdings nicht alle. Das zeigt eine aktuelle Studie der University of Georgia. Die Forscher haben rund 1000 Personen wissenschaftliche Kurzvideos über Quallen gezeigt, die an Inhalte auf TikTok und Instagram angelehnt waren. Insgesamt galt: Je besser den Teilnehmern ein Video gefiel, desto stärker weckte es ihre Neugier. Allerdings fielen die Reaktionen sehr unterschiedlich aus, betonen die Experten. „In sozialen Medien erwarten Menschen Humor. Wer in dieser Welt aufgewachsen ist, für den muss praktisch alles unterhaltsam sein“, sagt Hauptautor Michael Cacciatore.

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Alterskontrollen bei Social Media versagen laut Studie häufig in der Praxis

Die meisten australischen Kinder nutzen trotz eines gesetzlichen Verbots weiterhin soziale Medien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Test- und Beratungsunternehmens KJR. Demnach setzen viele Plattformen die vorgeschriebenen Alterskontrollen nicht oder nur unzureichend um. Seit Dezember 2025 müssen Betreiber sozialer Medien in Australien verhindern, dass Personen unter 16 Jahren ein Konto eröffnen. Die Untersuchung zeigt jedoch erhebliche Schwächen bei der Umsetzung dieser Vorgaben.

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Studie: Soziale Medien können die psychische Gesundheit von Senioren belasten

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung aus dem Jahr 2022 hervor, in der 13'500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

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