01. Oktober 2026

Nachwuchsgolf in der Schweiz: So gelingt der Einstieg in Training und Turniere

Nachwuchsgolf beginnt selten mit einem perfekten Abschlag. Kinder entdecken den Sport über kurze Schläge, spielerische Aufgaben und erste Erfahrungen auf dem Übungsgrün. Dabei lernen sie, Bewegungen zu koordinieren, Entscheidungen selbstständig zu treffen und mit gelungenen wie misslungenen Schlägen umzugehen. Ein gutes Juniorenprogramm verbindet diese Freude am Spiel mit Sicherheit, altersgerechtem Training und einer langfristigen Entwicklung. In der Schweiz führen Golfclubs, ausgebildete Fachpersonen, Jugend+Sport und Swiss Golf den Nachwuchs schrittweise an den Sport heran. Der Weg reicht vom unverbindlichen Schnuppertraining über clubinterne Programme bis zu regionalen und nationalen Turnieren. Entscheidend ist jedoch nicht, wie früh ein Handicap erreicht wird, sondern ob Training, Material, Platzlängen und Erwartungen zum Entwicklungsstand des Kindes passen.

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Nationalrat sagt Ja zu 200 Millionen für Olympia 2038

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat im Parlament eine wichtige Hürde genommen. Der Nationalrat hat dem geplanten Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt. Über die Vorlage muss nun noch der Ständerat entscheiden. Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist an klare Bedingungen geknüpft. Kantone und Gemeinden müssen zusammen mindestens ebenfalls 200 Millionen Franken beisteuern. Der Bund übernimmt zudem keine Defizitgarantie für die Spiele. Sicherheitskosten sind im vorgesehenen Beitrag von 200 Millionen Franken nicht enthalten und würden zusätzlich anfallen. Für Diskussionen sorgte im Nationalrat auch die Frage einer Volksabstimmung. Ein Antrag, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, scheiterte mit 78 zu 106 Stimmen. Damit ist auf Bundesebene derzeit keine Abstimmung über diesen Planungsbeschluss vorgesehen. Lokale und kantonale Entscheide an Austragungsorten bleiben davon unberührt.

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Warum der Standort für kleine Schweizer Flughäfen entscheidend ist

Bei kleinen Flughäfen in der Schweiz entscheidet der Standort oft stärker über Erfolg oder Misserfolg als die Grösse der Anlage. Entscheidend sind Erreichbarkeit, regionale Wirtschaft, Tourismus, verfügbare Flächen und die Nähe zu Bahn, Strasse und grossen Zentren. Ein gut gelegener Regionalflugplatz kann für eine Region deshalb weit mehr sein als nur eine Start- und Landebahn. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt bezeichnet Regionalflughäfen als Verkehrsinfrastrukturen von regionaler Bedeutung. Sie dienen insbesondere der Geschäfts-, Touristik- und Arbeitsfliegerei und ergänzen die grossen Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel-Mulhouse. Hinzu kommen Flugschulen, Wartungsbetriebe, Rettungsflüge und Flugsport. Gerade in der Schweiz ist die Standortfrage besonders anspruchsvoll. Das Land verfügt über ein sehr dichtes Bahn- und Strassennetz, gleichzeitig begrenzen Berge, Siedlungsräume, Lärmschutz und Raumplanung die verfügbaren Flächen. Ein kleiner Flughafen muss deshalb einen klaren regionalen Nutzen bieten, wenn er langfristig bestehen will.

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Schulen umbauen statt abreissen: Raumkonzepte für neue Lernformen

Viele Schweizer Schulhäuser wurden für einen Unterricht geplant, bei dem eine Klasse geschlossen in einem Raum arbeitete. Gruppenarbeit, individuelle Lernphasen, integrative Förderung und Tagesstrukturen stellen heute andere Anforderungen. Trotzdem muss ein bestehendes Gebäude nicht vorschnell einem Neubau weichen: Mit einer sorgfältigen Bestandsanalyse und einem pädagogisch begründeten Raumkonzept lassen sich zahlreiche Schulhäuser weiterentwickeln. Ein Umbau bewahrt vorhandene Bausubstanz, kann graue Energie einsparen und erhält einen vertrauten Ort im Quartier. Gleichzeitig setzt der Bestand klare Grenzen. Tragstruktur, Raumtiefen, Erschliessung, Brandschutz und Haustechnik bestimmen, welche Veränderungen sinnvoll sind. Gute Projekte beginnen deshalb weder mit dem Abbruchhammer noch mit einer fertigen Möbelliste, sondern mit einer gemeinsamen Vorstellung davon, wie künftig gelernt, gearbeitet und betreut werden soll.

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