21. August 2026

Enkeltrick, Schockanruf und Co.: So schützt die Familie ältere Angehörige vor Betrug

Betrüger setzen auf Hilfsbereitschaft, Vertrauen und den Schreck eines unerwarteten Moments. Ein angeblicher Enkel braucht sofort Geld, eine falsche Polizistin will Schmuck „sichern“, ein Fremder legt zum Dank eine wertlose Kette um oder eine täuschend echte Nachricht fordert zur Bestätigung von Bankdaten auf. Solche Maschen treffen Menschen nicht wegen Leichtgläubigkeit. Die Wirksamkeit beruht darauf, dass professionelle Täter Gefühle auslösen, Zeitdruck erzeugen und jede unabhängige Prüfung verhindern wollen. Jüngere Familienmitglieder können viel bewirken, wenn typische Abläufe anschaulich erklärt und einfache Reaktionsregeln gemeinsam eingeübt werden. Entscheidend ist eine Haltung ohne Spott und Bevormundung. Oma und Opa brauchen kein abstraktes Referat über Kriminalität, sondern klare Sätze für den Ernstfall: Gespräch beenden, Abstand schaffen, nichts bezahlen, eine bekannte Nummer selbst wählen und bei unmittelbarem Verdacht die Polizei über 117 informieren.

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Katzenbisse: Warum kleine Wunden gefährlich werden können

Ein Hundebiss sieht häufig wesentlich schlimmer aus: Die Wunde kann gross sein, stark bluten und durch die Kraft des Kiefers erhebliche Gewebeschäden verursachen. Ein Katzenbiss hinterlässt dagegen manchmal nur zwei oder vier kleine Punkte. Medizinisch kann gerade diese unscheinbare Verletzung besonders tückisch sein. Katzenzähne sind schmal, lang und spitz. Sie können Bakterien tief unter die Haut transportieren, während sich die kleine Öffnung an der Oberfläche rasch wieder schliesst. Deshalb weisen Katzenbisse ein deutlich höheres Infektionsrisiko auf als Hundebisse – besonders an Händen und Fingern.

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Arbeiten wir in der Schweiz zu viel?

Früh aufstehen, zuverlässig sein, Leistung bringen, Termine einhalten und die Arbeit ordentlich erledigen: In der Schweiz besitzt der Beruf einen aussergewöhnlich hohen Stellenwert. Daraus entsteht schnell der Eindruck, wir würden nicht arbeiten, um zu leben, sondern leben, um zu arbeiten. Doch dieses Bild greift zu kurz. Die Schweiz arbeitet viel – vor allem aber arbeitet ein sehr grosser Teil der Bevölkerung überhaupt. Gleichzeitig gehören Teilzeit, flexible Arbeitsmodelle und eine hohe Arbeitszufriedenheit längst zur Realität. Und Arbeit muss keineswegs der Gegner eines guten Lebens sein. Wenn sie sinnvoll ist, Anerkennung bringt, soziale Kontakte ermöglicht und zum eigenen Können passt, kann sie sogar eine wichtige Quelle von Zufriedenheit, Stabilität und Wohlbefinden sein.

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Bauernherbst in Filzmoos: Almabtrieb, Almfeste und regionale Genüsse für Gross und Klein

Wenn die ersten Blätter goldgelb leuchten und das Läuten der Kuhglocken durch das Tal klingt, geht auf den Almen im Bergdorf Filzmoos ein ereignisreicher Sommer zu Ende. Für Sennerinnen und Senner ist der Almabtrieb der Abschluss einer arbeitsreichen Saison, für Einheimische und Gäste ein Fest, das seit Generationen gepflegt wird. Festlich geschmückte Tiere ziehen zurück ins Tal und zeigen eindrucksvoll, wie eng Landwirtschaft, Natur und Brauchtum in Filzmoos miteinander verbunden sind. Rund um diesen besonderen Höhepunkt lädt der Salzburger Bauernherbst zu einer Reihe stimmungsvoller Veranstaltungen ein. Den Auftakt macht am 6. September „Alm trifft Stubenmusi“ auf der Schörgi Alm am Rossbrand. In gemütlicher Atmosphäre treffen traditionelle Volksmusik, regionale Schmankerl und die beeindruckende Bergkulisse aufeinander.

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Immobilien Schweiz 2026: Wo es am teuersten ist – und wo Chancen liegen

Der Schweizer Immobilienmarkt kennt inzwischen Preiswelten, die kaum noch miteinander vergleichbar sind. In St. Moritz werden für Luxusimmobilien im Durchschnitt rund 52'000 Franken pro Quadratmeter bezahlt, während ein Haus im Kanton Aargau im aktuellen Angebotsmarkt im Mittel bei etwa 7'700 Franken pro Quadratmeter liegt. Trotzdem wäre es falsch, die teuersten Orte automatisch für die besten Anlagen zu halten. Wer 2026 eine Immobilie als Investment betrachtet, muss Kaufpreis, Mietnachfrage, Leerstand, Bevölkerungsentwicklung, Finanzierung und Mikrolage zusammenführen. Genau dabei verschiebt sich der Blick weg von den berühmtesten Adressen – hin zu Regionen, die noch Wachstumspotenzial besitzen.

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