23. August 2026

Mobbing erkennen und richtig reagieren: Warnsignale, Gespräche und was wirklich hilft

Mobbing beginnt selten mit einem Satz wie „Ich werde gemobbt“. Häufig merken Eltern zuerst, dass sich etwas verändert. Das Kind will plötzlich nicht mehr zur Schule, kommt still nach Hause, reagiert gereizt, schläft schlechter oder erschrickt bei jeder neuen Nachricht im Klassenchat. Vielleicht verschwinden Freundschaften, Sachen gehen verloren oder am Sonntagabend beginnt regelmässig das Bauchweh. Solche Veränderungen können viele Ursachen haben. Wenn sie sich jedoch häufen oder über längere Zeit anhalten, lohnt es sich, genau hinzuschauen und das Gespräch zu suchen. Wie dieses Gespräch beginnt, ist entscheidend. Ein Kind, das ausgegrenzt, ausgelacht oder bedroht wird, braucht keine Befragung und keine schnellen Ratschläge. Es braucht zunächst Eltern oder andere vertraute Erwachsene, die ruhig zuhören und deutlich machen: „Ich sehe, dass es dir nicht gut geht. Du kannst mir erzählen, was los ist. Und wenn du gerade noch nicht reden möchtest, bin ich später immer noch da.“ Schweizer Fachstellen empfehlen genau diese Haltung: Veränderungen ansprechen, offene Fragen stellen, nicht drängen und gemeinsam überlegen, welche Hilfe als Nächstes sinnvoll ist.

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Mit dem Hund auf der Autobahn: Rastplätze für sichere Pausen für Mensch und Tier unterwegs

Eine Bewegungspause auf der Autobahn beginnt nicht mit dem Spaziergang, sondern mit der Wahl des Halteorts. Geeignet ist eine Anlage, wenn der Weg vom Fahrzeug zur Grünfläche kurz, übersichtlich und deutlich von Fahrgassen, Rampen und Lastwagenparkplätzen getrennt ist. Schatten, ein ruhiger Randbereich und saubere Möglichkeiten zum Trinken erhöhen den Nutzen der Pause. Rastplätze und Raststätten unterscheiden sich bei Ausstattung und Raumaufteilung erheblich. Eine Wiese neben dem Parkplatz macht einen Ort noch nicht hundefreundlich. Entscheidend sind kontrolliertes Aussteigen, eine kurze Leine, kühler Untergrund und genügend Abstand zum rollenden Verkehr. Bei Hitze wird die Pause zudem zu einer Frage des Tierwohls: Asphalt kann sich stark aufheizen, während ein parkiertes Auto selbst im Schatten rasch zur Gefahr wird.

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Berufsbildung in Zug: Fast 1’200 Jugendliche starten ihre Berufslehre in 137 Berufen

Die berufliche Grundbildung bleibt für Zuger Jugendliche beim Austritt aus der Volksschule der häufigste Bildungsweg. In diesen Tagen beginnen fast 1’200 Jugendliche ihre Berufslehre in einem der rund 1'400 Zuger Lehrbetriebe. Vor den Sommerferien haben zudem über 1'100 junge Berufsleute ihre Grundbildung erfolgreich abgeschlossen. In den ersten Augustwochen haben im Kanton Zug 1'196 Jugendliche ihre Berufslehre in 137 verschiedenen Berufen begonnen. Gegenüber dem Vorjahr mit 1'239 neuen Lehrverträgen entspricht dies einem leichten Rückgang. 94 Prozent der Lernenden haben sich für eine Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ entschieden, 6 Prozent absolvieren eine 2-jährige Attestlehre EBA.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Rücken entlasten: Was bei Schmerzen durch Sitzen, Alltag und Bildschirmarbeit hilft

Der Rücken zieht nach einem langen Arbeitstag, beim Aufstehen vom Sofa sticht es ins Kreuz oder nach mehreren Stunden am Bildschirm fühlen sich Nacken und Lendenwirbelsäule steif an: Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Meist steckt keine gefährliche Erkrankung dahinter. Gerade bei unspezifischen Rückenschmerzen ist Bewegung häufig wichtiger als Schonung. Wer viel am Computer arbeitet, braucht deshalb nicht die eine vermeintlich perfekte Sitzhaltung. Entscheidend sind ein passend eingerichteter Arbeitsplatz, häufige Positionswechsel und genügend Bewegung ausserhalb des Bürostuhls. Auch im privaten Alltag lässt sich viel tun: spazieren, Kraft aufbauen, langes Liegen vermeiden und Warnzeichen ernst nehmen. Dieser Ratgeber zeigt, was bei akuten und wiederkehrenden Rückenschmerzen sinnvoll ist und wann eine medizinische Abklärung nötig wird.

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Wenn Kinder kein Smartphone bekommen sollen

Ein eigenes Smartphone ist keine Voraussetzung dafür, dass ein Kind auf dem Schulweg erreichbar bleibt oder erste Wege allein bewältigt. Ein einfaches Mobiltelefon, eine zurückhaltend konfigurierte Kinder-Smartwatch und klare Abmachungen können den notwendigen Kontakt ermöglichen, ohne sofort den uneingeschränkten Zugang zu Apps, Spielen, Gruppenchats und sozialen Netzwerken zu öffnen. Welche Lösung passt, hängt weniger von einer festen Altersgrenze als vom Entwicklungsstand und vom Alltag des Kindes ab. Entscheidend sind der konkrete Zweck, die Fähigkeiten des Kindes und ein verlässlicher Plan für unerwartete Situationen. Technik kann diesen Rahmen ergänzen. Vertrauen, geübte Abläufe und erreichbare Bezugspersonen bleiben jedoch die Grundlage für wachsende Selbstständigkeit.

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Japankäfer im Garten erkennen: Merkmale, Schäden und richtiges Melden

Der Japankäfer ist kaum grösser als eine Kaffeebohne, kann aber Blätter, Blüten, Früchte und Rasenflächen erheblich schädigen. Im Spätsommer sind erwachsene Tiere weiterhin aktiv. Für eine sichere Bestimmung zählen vor allem die weissen Haarbüschel am Hinterleib: Ein Verdachtsfund muss in der Schweiz umgehend dem kantonalen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden. Die Bekämpfung richtet sich nach der lokalen Befallssituation. Deshalb gelten in einzelnen Befallsherden und Pufferzonen besondere Vorschriften für Rasenbewässerung, Grüngut, Erde oder Pflanzen mit Wurzelballen. Entscheidend sind der aktuelle Zonenplan und die Anordnungen des jeweiligen Kantons. Der folgende Überblick entspricht dem Informationsstand vom 23. August 2026.

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Kanton Glarus entdecken: Baukultur, Bergwelten, Genuss und Familienerlebnisse

Der Kanton Glarus verbindet auf engem Raum markante Baukultur, aussergewöhnliche Geologie, lebendige politische Traditionen und eine ausgeprägte Bergwelt. In der Hauptstadt erzählt ein rechtwinklig angelegtes Strassennetz vom Wiederaufbau nach dem verheerenden Stadtbrand von 1861. Wenige Kilometer weiter führen Wege zum Klöntalersee, in die UNESCO-Welterberegion Tektonikarena Sardona oder hinauf in autofreie Ferienorte wie Braunwald. Dazu kommen traditionsreiche Spezialitäten wie Schabziger und Zigerhöräli, historische Gasthäuser und zahlreiche Angebote für Familien. Glarus ist damit weit mehr als ein Ziel für anspruchsvolle Bergtouren. Architekturinteressierte finden Spuren von Industriegeschichte und Schweizer Bergmoderne, Familien entdecken Erlebniswege und Seilparks, während Elm mit Martinsloch und Tschingelhörnern einen der eindrücklichsten Einblicke in die Entstehung der Alpen ermöglicht. Zwischen Talboden, Bergseen, alten Dorfkernen und modernen Freizeitangeboten lässt sich der Kanton auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt ausgesprochen abwechslungsreich erkunden.

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