Jahreszeiten

Sion entdecken: Burghügel, Altstadt, Weinberge und Genuss im Wallis

Sion vereint auf engem Raum mehrere Jahrtausende Geschichte. Über der Walliser Kantonshauptstadt stehen die befestigte Basilika von Valeria und die Ruinen von Tourbillon, während in der Altstadt mittelalterliche Gassen, Kirchen, Museen und Renaissancebauten an die Bedeutung des früheren Bischofssitzes erinnern. Auch ausserhalb der historischen Mauern bleibt die Landschaft Teil des Stadterlebnisses. Terrassierte Rebberge ziehen sich über die sonnigen Hänge, die Rhone prägt die Talebene, und der Bahnhof bindet Sion an die Westschweiz sowie über Brig und die Simplonachse an Norditalien an. So eignet sich die Stadt für einen Tagesausflug ebenso wie als Ausgangspunkt für eine längere Reise durch das Wallis.

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Wildtiere in der Schweiz: Wo Steinbock, Luchs, Wolf, Biber und Bartgeier leben

Steinböcke stehen auf schmalen Felsbändern, Rothirsche röhren im Herbst durch Bergtäler und Murmeltiere warnen ihre Artgenossen mit schrillen Rufen. In dichten Wäldern leben Luchse, an Flüssen gestaltet der Biber ganze Uferlandschaften neu und über den Alpen kreisen wieder Bartgeier. Auch Wolf, Fischotter und Goldschakal gehören inzwischen zur Schweizer Tierwelt. Einige Arten waren jahrzehntelang oder sogar über ein Jahrhundert verschwunden und sind zurückgekehrt, andere haben sich trotz zunehmender Siedlungs- und Verkehrsflächen behauptet. Die Schweiz bietet auf kleiner Fläche sehr unterschiedliche Lebensräume: Alpen und Jura, Wälder und Kulturlandschaften, Flüsse, Auen, Seen und Feuchtgebiete. Entsprechend vielfältig ist die Tierwelt. Wildtierbeobachtungen lassen sich mit Wanderungen und Ferien verbinden, verlangen aber Zurückhaltung. Gerade die eindrücklichsten Begegnungen entstehen oft auf Distanz: mit einem Fernglas am Waldrand, während einer Wanderung durch ein Schutzgebiet oder bei einem Bartgeier, der hoch über einem Bergtal seine Kreise zieht.

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Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Kanton Glarus entdecken: Baukultur, Bergwelten, Genuss und Familienerlebnisse

Der Kanton Glarus verbindet auf engem Raum markante Baukultur, aussergewöhnliche Geologie, lebendige politische Traditionen und eine ausgeprägte Bergwelt. In der Hauptstadt erzählt ein rechtwinklig angelegtes Strassennetz vom Wiederaufbau nach dem verheerenden Stadtbrand von 1861. Wenige Kilometer weiter führen Wege zum Klöntalersee, in die UNESCO-Welterberegion Tektonikarena Sardona oder hinauf in autofreie Ferienorte wie Braunwald. Dazu kommen traditionsreiche Spezialitäten wie Schabziger und Zigerhöräli, historische Gasthäuser und zahlreiche Angebote für Familien. Glarus ist damit weit mehr als ein Ziel für anspruchsvolle Bergtouren. Architekturinteressierte finden Spuren von Industriegeschichte und Schweizer Bergmoderne, Familien entdecken Erlebniswege und Seilparks, während Elm mit Martinsloch und Tschingelhörnern einen der eindrücklichsten Einblicke in die Entstehung der Alpen ermöglicht. Zwischen Talboden, Bergseen, alten Dorfkernen und modernen Freizeitangeboten lässt sich der Kanton auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt ausgesprochen abwechslungsreich erkunden.

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Kanton Zug entdecken: Altstadt, Seen, Genuss und Ausflugsziele

Der Kanton Zug ist klein genug für kurze Wege und vielseitig genug für mehrere Reisetage. Mittelalterliche Gassen liegen direkt am See, hinter der Stadt beginnen Kirschbaumlandschaften und Wanderwege, im Ägerital treffen stille Ufer auf Schweizer Erinnerungskultur und in Baar führen Tropfsteinhöhlen tief in eine andere Welt. Dazu kommen eine überraschend vielfältige Gastronomie, traditionsreiche Spezialitäten, moderne Hotels und Freizeitangebote für Familien, Kulturinteressierte und aktive Gäste. Zug wird häufig zuerst als internationaler Wirtschaftsstandort wahrgenommen. Wer den Kanton nur darauf reduziert, übersieht jedoch einen grossen Teil seines Charakters. 135’018 Menschen lebten Ende 2025 in den elf Gemeinden des Kantons. Stadt, See und Voralpenlandschaft liegen dabei eng beieinander. Zwischen Zug, Cham, Baar, Walchwil und dem Ägerital wechseln Architektur, Natur und Freizeitmöglichkeiten innerhalb weniger Kilometer. Gerade diese Nähe macht den Kanton zu einem unkomplizierten Reiseziel für Wochenenden und kurze Ferien.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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5 leckere Sommersalate: Frische und gesunde Rezepte für heisse Tage für Familien und Büro

Reife Tomaten, knackige Gurken, Zucchetti, Bohnen und saftiges Obst bilden im Sommer die Grundlage für abwechslungsreiche Salate. Die folgenden fünf Rezepte verbinden saisonale Zutaten mit sättigenden Komponenten wie Kartoffeln, Pasta oder Hülsenfrüchten. Alle Mengen sind für vier Portionen berechnet. Ein guter Sommersalat lebt von Gegensätzen: süss und salzig, weich und knackig, mild und säuerlich. Entscheidend sind zudem die richtige Reihenfolge bei der Zubereitung und ein Dressing, das die Zutaten ergänzt, ohne ihren Eigengeschmack zu überdecken. So entstehen vollwertige Mahlzeiten, Beilagen zum Grillieren und gut transportierbare Gerichte für Büro oder Picknick.

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Der Schweizerpsalm am 1. August: Geschichte, Bedeutung und alle vier Strophen

Am 1. August wehen in der ganzen Schweiz die rot-weissen Fahnen, Menschen versammeln sich zu Bundesfeiern und vielerorts wird der Schweizerpsalm angestimmt. Auf Höhenfeuer und Feuerwerk mussten zahlreiche Regionen 2026 allerdings verzichten. Wegen der grossen Waldbrandgefahr galten weitreichende Verbote. Umso stärker rückten Musik, Ansprachen und das gemeinsame Feiern in den Mittelpunkt. Die ersten Zeilen der Landeshymne sind den meisten Menschen vertraut. Ihre weiteren Strophen werden dagegen nur selten gesungen. Dabei entfalten sie eine eindrucksvolle Bilderwelt aus Morgenrot, Abendglühen, Nebel und Sturm. Entstanden ist der Schweizerpsalm bereits 1841. Bis zu seiner endgültigen Anerkennung als offizielle Landeshymne vergingen jedoch 140 Jahre. Sein Weg vom geistlich geprägten Chorlied zum nationalen Symbol war lang, umstritten und auf besondere Weise schweizerisch.

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Baden und Bootfahren im Fluss: Strömungen, Wehre und andere Gefahren

Ein ruhiger Fluss kann täuschen. Unter der glatten Oberfläche wirken Strömungen, die selbst geübte Schwimmer überraschen. Brückenpfeiler, Wehre, Äste und plötzlich steigende Wasserstände verschärfen die Gefahr. Wer schwimmen, böötlen oder paddeln möchte, sollte deshalb Route, Ausrüstung und Ausstiegsstellen kennen. In der Schweiz sterben im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr durch Ertrinken. Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in Flüssen und Seen. Beim Bootfahren auf Schweizer Gewässern ertrinken gemäss BFU durchschnittlich fünf Personen jährlich. Viele Unfälle lassen sich mit guter Vorbereitung und einer passenden Auftriebshilfe verhindern.

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Split-Klimaanlage: Vorteile, Nachteile und wichtige Regeln in der Schweiz

Eine Split-Klimaanlage kühlt Räume schnell, vergleichsweise effizient und deutlich leiser als viele mobile Klimageräte. Der Komfort hat allerdings seinen Preis: Die Anlage muss fachgerecht geplant und montiert werden. Hinzu kommen mögliche Bewilligungen, Lärmschutzvorgaben, Wartung und laufende Stromkosten. Ob sich ein Splitgerät lohnt, hängt deshalb nicht allein von der sommerlichen Raumtemperatur ab. Entscheidend sind Gebäude, Nutzung, Eigentumsverhältnisse und Aufstellort. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile und erklärt, was in der Schweiz vor dem Einbau geprüft werden muss.

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Lebensmittel bei Hitze sicher geniessen: So gelingen Picknick und Grillfest

Picknick im Park, Grillfest im Garten, Salate auf dem Buffet: Im Sommer wird besonders gern im Freien gegessen. Wärme kann jedoch dazu führen, dass sich Bakterien in Lebensmitteln rasch vermehren. Das Tückische daran: Gefährliche Keime sind meist weder zu sehen noch zu riechen oder zu schmecken. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV fasst die wichtigsten Schutzmassnahmen in vier einfachen Regeln zusammen: richtig waschen, erhitzen, trennen und kühlen. Wer diese Grundsätze vom Einkauf bis zum Aufräumen beachtet, kann das Risiko einer Lebensmittelinfektion deutlich senken.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Gas- und Elektrogrills sicher nutzen: Schutz bei Trockenheit, auf Balkon und im Garten

Gas- und Elektrogrills gelten häufig als sichere Alternative zum Holzkohlegrill. Ganz ungefährlich sind sie jedoch nicht. Gas, Elektrizität, heisses Fett und hohe Temperaturen können Brände, Verbrennungen oder andere schwere Unfälle verursachen. Besonders bei grosser Waldbrandgefahr entscheidet zudem nicht die Grillart allein darüber, was erlaubt ist. Ausschlaggebend ist die aktuelle Verfügung der zuständigen kantonalen oder kommunalen Behörde. Dieser Ratgeber erklärt, was Sie vor dem Grillieren prüfen sollten und wie sich Gas- und Elektrogrills sicher betreiben lassen.

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Wespen am Fenster: Warum das gefährlich werden kann – Kinder und Haustiere schützen

Direkt vor dem Fenster herrscht plötzlich reger Flugverkehr: Wespen verschwinden in einem Spalt am Rollladenkasten oder haben unter dem Dachvorsprung ein sichtbares Nest gebaut. Jetzt ist Ruhe wichtiger als schneller Aktionismus. Wer den Eingang verschliesst oder das Nest besprüht, kann die Situation erheblich verschärfen. Ein Wespennest an der Aussenseite eines Fensters muss nicht automatisch entfernt werden. Entscheidend sind der genaue Standort, die Nutzung des Fensters und die Frage, ob Personen im Haushalt besonders gefährdet sind. Mit einigen klaren Regeln lässt sich das Risiko oft bis zum Ende der Wespensaison begrenzen.

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Beeren gesund haltbar machen: Konfitüre, Gelee und Kompott für die ganze Familie

Wenn im Sommer Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren literweise reifen, stellt sich schnell die Frage: Wie lässt sich diese Fülle über den Moment hinaus geniessen? Konfitüre, Gelee und Kompott gehören zu den bewährtesten Antworten darauf. Mit ein paar Grundregeln gelingen sie zuverlässig, auch ohne Erfahrung im Einmachen. Zwischen Konfitüre, Gelee und Kompott gibt es einige Unterschiede, die über Konsistenz, Haltbarkeit und den richtigen Umgang mit Zucker und Pektin entscheiden. Dieser Ratgeber ordnet ein, wie die einzelnen Methoden funktionieren und worauf es dabei ankommt. Passend dazu hat die aktuelle Schweizer Beerenernte besonders viele Möglichkeiten für fruchtige Kombinationen zu bieten.

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Ferien ohne Giessstress: So überstehen Garten und Balkon Ihre Abwesenheit

Die Familie ist in Ferienstimmung, doch wer kümmert sich um Tomaten, Hortensien und Balkonblumen? Mit etwas Vorbereitung bleiben Garten und Balkon auch während der Ferien gut versorgt. Dabei braucht es längst nicht für jede Pflanze eine technisch aufwendige Lösung. Oft bringen ein passender Standort, gründliches Giessen, eine schützende Mulchschicht und ein klarer Plan bereits viel.

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