Forschung

Der Rheinfall: Naturgewalt und Ausflugsziel bei Schaffhausen

Auf einer Breite von rund 150 Metern stürzt der Rhein bei Neuhausen 23 Meter in die Tiefe. Der Rheinfall gilt gemessen an seiner Wasserführung als grösster Wasserfall Europas. Seine besondere Wirkung entsteht nicht durch eine aussergewöhnliche Fallhöhe, sondern durch die gewaltigen Wassermassen, die sich zwischen den Felsen hindurchbewegen. Aussichtsplattformen, Spazierwege und Bootsfahrten eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Naturschauspiel. Schloss Laufen, das Schlössli Wörth und die nahe Altstadt von Schaffhausen ergänzen den Besuch. Dank mehrerer Bahnhöfe auf beiden Rheinseiten lässt sich der Rheinfall zudem bequem aus der Schweiz und aus Süddeutschland erreichen.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Vanillin aus E-Zigaretten könnte Embryonen in der Frühentwicklung schädigen

Vanillin, ein weit verbreiteter Aromastoff bei E-Zigaretten, dürfte bei schwangeren Frauen die normale Entwicklung der Embryonen stören. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Leitung von Forschern der University of California Riverside gekommen. Das dürfte erklären, warum das Dampfen in einem Zusammenhang mit Problemen bei der Empfängnis und Fehlgeburten steht. Die Wissenschaftler untersuchten menschliche embryonale Stammzellen. Diese sind den Zellen von Embryonen ähnlich, die drei Wochen alt sind. Im Labor wurde eine ganze Reihe an Tests durchgeführt. Daher können die Ergebnisse nicht einfach auf schwangere Frauen übertragen werden. Laut der leitenden Forscherin Prue Talbot von der University of California Riverside konzentrierte sich das Team auf Vanillin, da es weit verbreitet ist und häufig in hohen Konzentrationen verwendet wird. Bereits bekannt war, dass embryonale Zellen mit TRPV4 auf ihren Oberflächen über einen Kanal verfügen, der sich wahrscheinlich an das Vanillin anbinden würde.

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Neues Verfahren bestimmt das biologische Alter deutlich präziser als bisherige Methoden

Das neue Tool TAGS (Transcriptomic Aging Gene Scores) ist in der Lage, das biologische Alter einer Person genauer zu bestimmen als bisher. Der kombinierte Ansatz basiert auf der Analyse epigenetischer Uhren und wurde von einem US-Forscherteam unter Leitung der USC Leonard Davis School of Gerontology entwickelt. In mehreren Fällen sagte TAGS Gesundheitsergebnisse wie Gebrechlichkeit, Gehgeschwindigkeit, Herzleiden, Diabetes, Erkrankungen der Lunge und den Tod besser voraus als die epigenetischen Uhren alleine. Was messen epigenetische Uhren tatsächlich? Diese Labortests sind als Tool zur Untersuchung des biologischen Alters zunehmend beliebt. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen waren bisher jedoch weitgehend unbekannt. Forscher der USC Leonard Davis School of Gerontology und ihre Fachkollegen haben die Schwankungsbreite dabei untersucht, was die fünf am häufigsten eingesetzten epigenetischen Uhren wirklich feststellen. Zusätzlich entwickelten die Forscher auf der Genexpression basierende Uhren als Ergänzung der bestehenden Modelle, die bei der Prognose von altersbedingten Erkrankungen und der Sterblichkeit noch besser abschnitten.

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Bluthochdruck im Blick: Werte richtig messen, Risiken erkennen und Behandlung verstehen

Bluthochdruck entwickelt sich häufig unbemerkt. Viele Betroffene fühlen sich gesund, während der erhöhte Druck über Jahre Gefässe, Herz, Gehirn, Nieren und Augen belastet. Eine einzelne auffällige Messung beweist jedoch noch keine arterielle Hypertonie. Erst wiederholte, korrekt erhobene Werte und eine medizinische Beurteilung ermöglichen eine zuverlässige Diagnose. In der Schweiz ist Bluthochdruck weit verbreitet und betrifft mit zunehmendem Alter einen grösseren Teil der Bevölkerung. Regelmässige Kontrollen, eine passende Behandlung und Veränderungen im Alltag können das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich senken. Entscheidend ist ein langfristiges Vorgehen: Werte dokumentieren, mögliche Ursachen abklären und verordnete Medikamente konsequent einnehmen.

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ChatGPT im Klassenzimmer: Mehr als 70 Prozent der Schüler nutzen KI im Schulalltag

Über 70 Prozent der US-amerikanischen Schüler lassen sich von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihren Schularbeiten helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NGO Common Sense Media, die Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen unabhängige Altersempfehlungen, Kritiken und Bewertungen zu Filmen, Serien, Spielen, Apps und Büchern bietet. Etwa die Hälfte der befragten Schüler gab an, KI mit Erlaubnis eines Lehrers zu nutzen – auch wenn ihre Eltern das oft nicht wollen.

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Der richtige Zeitpunkt fürs Kind: Fruchtbarkeit, Gesundheit und persönliche Lebensziele

Erst die Ausbildung abschliessen, beruflich Fuss fassen, eine passende Wohnung finden und die Beziehung festigen: Vor der Familiengründung möchten viele junge Menschen möglichst viele Voraussetzungen erfüllen. Der Wunsch nach Kindern ist deshalb keineswegs verschwunden. Er wird häufig auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Doch gibt es überhaupt den perfekten Zeitpunkt für ein Kind? Eine allgemeingültige Altersgrenze lässt sich nicht festlegen. Persönliche Wünsche, Partnerschaft, Lebenssituation und Gesundheit spielen zusammen. Wer auf vollständige Sicherheit wartet, kann allerdings lange warten. Elternschaft bleibt eine Veränderung, die sich nie vollständig planen lässt.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Forscher entdecken frühen Biomarker für Hautalterung vor sichtbaren Veränderungen

Ein Forscherteam unter der Leitung der Hiroshima University hat ein neues Verfahren entwickelt, das Hautalterung bereits im Frühstadium nachweisen kann. Grundlage sind subtile Veränderungen der molekularen Organisation des dermalen Kollagens, die auftreten, noch bevor sichtbare Schäden am Kollagennetzwerk entstehen. Die Methode ermöglicht es, frühe Alterungsprozesse der Haut zu erkennen, bevor eine Ausdünnung oder Fragmentierung der Kollagenfasern sichtbar wird. Verantwortlich dafür sind Veränderungen der molekularen Organisation und der supramolekularen Chiralität, also der räumlichen Anordnung des Kollagens.

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Gesund aufwachsen: Warum Jugendliche dritte Räume für ihre Entwicklung brauchen

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie weder Kind im Elternhaus noch Schüler in einer Institution sind. Solche „dritten Räume“ können Jugendtreffs, Parks, Skateanlagen, Bibliotheken oder selbst gewählte Plätze im Quartier sein. Dort treffen junge Menschen Freunde, erproben neue Rollen und gestalten einen Teil ihres Lebens eigenständig. Für ihre Entwicklung sind diese Freiräume weit mehr als blosse Treffpunkte.

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Neuer Bluttest kann das Alzheimer-Risiko Jahre vor ersten Symptomen erkennen

Ein neuer Bluttest könnte helfen, das Risiko für Alzheimer bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome besser einzuschätzen. Eine internationale Studie unter der Leitung des Mass General Brigham Neuroscience Institute zeigt, dass hohe Werte des Biomarkers p-tau217 mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine spätere kognitive Beeinträchtigung verbunden sind. Für die Untersuchung werteten die Forschenden Daten aus sechs Beobachtungsstudien und einer klinischen Studie in Nordamerika, Japan und Australien aus. Insgesamt wurden 2'684 ältere Personen ohne kognitive Einschränkungen einbezogen. Zu Beginn der Studie wurden Blutproben analysiert und zusätzlich Positronen-Emissions-Tomografien durchgeführt. Anschliessend überprüften die Forschenden die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden jährlich.

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Museen, Theater und Kino könnten zu einem langsameren biologischen Altern beitragen

Regelmässige Besuche von Museen, Theatern, Kinos und anderen kulturellen Veranstaltungen könnten dazu beitragen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Institute of Science Tokyo, in der der Zusammenhang zwischen kultureller Aktivität und dem sogenannten physiologischen Alter untersucht wurde. Das physiologische Alter beschreibt, wie gut der Körper funktioniert, und kann deutlich vom tatsächlichen Lebensalter abweichen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forschenden Daten von 1'899 Erwachsenen ab 50 Jahren, die an der langfristigen «English Longitudinal Study of Ageing» teilnahmen. Dabei wurden unter anderem Haushaltseinkommen, Erwerbstätigkeit und chronische Erkrankungen berücksichtigt, um deren Einfluss auf die Ergebnisse möglichst auszuschliessen.

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Gesunder Darm: Ballaststoffe und Intervallfasten zeigen ähnliche Wirkung

Nicht nur die Zusammensetzung des Darmmikrobioms, sondern auch die Menge der Darmbakterien könnte entscheidend für die Gesundheit sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Hohenheim. Die neuen Erkenntnisse könnten den Blick auf Ernährung, Darmgesundheit und künftige Therapien grundlegend verändern. Bisher lag der Fokus der Forschung vor allem darauf, welche Bakterien im Darm vorkommen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass auch die Anzahl der Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielt.

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Mehrsprachigkeit könnte die Alterung des Gehirns deutlich verlangsamen

Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen, scheinen über ein jüngeres Gehirn zu verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung des Basque Center on Cognition, Brain and Language (BCBL). Je mehr Sprachen Menschen sprechen, desto jünger erscheint ihr Gehirn. Auch das Erlernen einer weiteren Sprache in jungen Jahren könnte die Hirnalterung verlangsamen. Die Forscher untersuchten mehrsprachige Menschen im Baskenland und stellten fest, dass mit jeder zusätzlich gesprochenen Sprache das biologische Alter des Gehirns geringer ausfällt. Die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen liefern.

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Eierstockkrebs wird bei vielen Frauen erst nach einer Notaufnahme diagnostiziert

Zwei von fünf Frauen mit Eierstockkrebs erhalten ihre Diagnose erst nach einem Besuch der Notaufnahme. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Die betroffenen Patientinnen leiden deutlich seltener an einem früh erkannten und potenziell heilbaren Tumor. Besonders häufig erfolgt die Diagnose nach einem Aufenthalt in der Notaufnahme bei jungen, gebrechlichen Frauen sowie bei Patientinnen aus sozial benachteiligten Regionen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMJ Oncology“ veröffentlicht.

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Migräne: Ohrakupunktur zeigt positive Wirkung auf Schmerzen und Gehirnaktivität

Eine Akupunkturbehandlung am Ohr kann Migräneschmerzen lindern und die Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der University of Southern Santa Catarina. Die positiven Effekte hielten bis zu 30 Tage nach der Behandlung an. Zusätzlich konnten die Forscher mithilfe der Hämoenzephalografie Veränderungen der Sauerstoffsättigung im präfrontalen Cortex des Gehirns nachweisen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Aurikulotherapie eine sinnvolle Ergänzung der Schmerzbehandlung sein könnte.

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